Patienten

24.06.2016

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Urologen empfehlen: Die HPV-Impfung für Jungen

23.06.2016. Humane Papillomaviren erzeugen die häufigsten übertragenen sexuellen Infektionen in Deutschland und weltweit. Neben Gebärmutterhalskrebs können sie weitere Tumoren des Anogenitale und des Oropharynx hervorrufen und sind Auslöser für Condylome. Die derzeitige von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Praxis, lediglich Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren zu impfen (Stand: August 2015), ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) nicht mehr zeitgemäß. Sie berücksichtige auch nicht die vielfachen Lebenswelten sexuell aktiver Menschen in unserem Land. „Der oft angemerkte Herdenschutz durch die Impfung der Mädchen greift ja bereits dann nicht, wenn wir es mit jungen Männern zu tun haben, die Sex mit Männern haben (MSM)“, so DGU-Präsident Prof. Dr. med. Kurt Miller. Im Sinne eines umfassenden Schutzes unabhängig von der sexuellen Orientierung empfehlen DGU und BDU nun gemeinsam „Impft auch die Jungen!“.

Urologen starten Leuchtturmprojekt in der Patientenberatung: Entscheidungshilfe Prostatakrebs jetzt online

21.06.2016. Zuwarten, Totaloperation oder Bestrahlung? Angesichts des breiten Behandlungsspektrums beim nicht metastasierten Prostatakarzinom fällt die Therapieentscheidung häufig besonders schwer. Dennoch müssen in Deutschland etwa 60.000 betroffene Männer pro Jahr gemeinsam mit ihrem Urologen diese Entscheidung treffen – das bedeutet im Schnitt alle 9 Minuten. Nun hat die PatientenAkademie der Deutschen Urologen eine onlinebasierte interaktiv personalisierte Entscheidungshilfe für Patienten mit nicht metastasiertem Prostatakarzinom entwickelt, die Betroffene und ihre betreuenden Urologen bei der Wahl der individuell richtigen Therapie unterstützt.

Harninkontinenz: Auch Männer profitieren von Beckenbodentraining

20.06.2016. Gezieltes Beckenbodentraining unter Anleitung spezialisierter Physiotherapeuten ist ein wesentlicher Teil der konservativen Behandlung der Blasenschwäche. Anders als vielfach angenommen, richtet sich die Behandlungsmethode jedoch nicht ausschließlich an Frauen: Auch Männer mit Inkontinenzbeschwerden können von den speziellen Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur profitieren.

5000 Hodentumor-Zweitmeinungen verbessern Behandlungsqualität - 10 Jahre Zweitmeinung in der Urologie

10.05.2016. Fast 90 Prozent der Deutschen würden bei ernsthaften Erkrankungen eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Etwa jeder Vierte hat diese Möglichkeit bereits genutzt, und drei von vier Patienten haben daraufhin, wie Barmer GEK und Bertelsmann Stiftung jüngst repräsentativ erhoben, ihre ursprüngliche Behandlungsentscheidung geändert. Strukturierte Zweitmeinungsverfahren sind allerdings noch längst nicht etabliert – lediglich für bestimmte, planbare Eingriffe im Versorgungsstärkungsgesetz verankert. Eine Ausnahme gibt es in der Urologie: „Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumor der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) kann 2016 auf zehn Jahre gelebte internetbasierte Zweitmeinungspraxis zurückblicken – es ist hiermit weltweit einzigartig“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

Entscheidungshilfe Prostatakrebs: Nutzen für Patienten, Ärzte und Versorgungsforschung

03.03.2016. Beim lokalisierten Prostatakarzinom muss sich der Betroffene auf dem Weg zu einer guten Behandlungsentscheidung über seine persönlichen Prioritäten klar werden. Der behandelnde Urologe vermittelt hierfür wichtige Informationen und berät individuell. Für die große Mehrheit der Patienten ist es dabei ganz selbstverständlich, sich zusätzlich selbst kundig zu machen. Sehr häufig informieren sie sich dabei im Internet. Um die großen Chancen der neuen Medien aktiv zu nutzen und gleichzeitig ein Korrektiv zu zweifelhaften Angeboten zu schaffen, ist die Entwicklung evidenzbasierter und innovativer Patienteninformationen essentiell

Freiwillige Vorsorgeleistungen ˗ sinnvoll oder Abzocke?

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
Vorsorge ist wichtig – und das nicht erst im höheren Alter. Jeder Lebensabschnitt bringt Veränderungen und gesundheitliche Gefahren mit sich. Auch und vor allem im urologischen Bereich können präventive Untersuchungen Leben retten. Leider fallen diese nicht oder erst viel zu spät in die kassenübliche Versorgung.
Gesetzlich versicherte Patienten haben jedoch die Möglichkeit, diese Vorsorgeleistungen als Selbstzahlerleistungen (IGeL) zu wählen.

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