Patienten

24.05.2016

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5000 Hodentumor-Zweitmeinungen verbessern Behandlungsqualität - 10 Jahre Zweitmeinung in der Urologie

10.05.2016. Fast 90 Prozent der Deutschen würden bei ernsthaften Erkrankungen eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Etwa jeder Vierte hat diese Möglichkeit bereits genutzt, und drei von vier Patienten haben daraufhin, wie Barmer GEK und Bertelsmann Stiftung jüngst repräsentativ erhoben, ihre ursprüngliche Behandlungsentscheidung geändert. Strukturierte Zweitmeinungsverfahren sind allerdings noch längst nicht etabliert – lediglich für bestimmte, planbare Eingriffe im Versorgungsstärkungsgesetz verankert. Eine Ausnahme gibt es in der Urologie: „Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumor der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) kann 2016 auf zehn Jahre gelebte internetbasierte Zweitmeinungspraxis zurückblicken – es ist hiermit weltweit einzigartig“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

Entscheidungshilfe Prostatakrebs: Nutzen für Patienten, Ärzte und Versorgungsforschung

03.03.2016. Beim lokalisierten Prostatakarzinom muss sich der Betroffene auf dem Weg zu einer guten Behandlungsentscheidung über seine persönlichen Prioritäten klar werden. Der behandelnde Urologe vermittelt hierfür wichtige Informationen und berät individuell. Für die große Mehrheit der Patienten ist es dabei ganz selbstverständlich, sich zusätzlich selbst kundig zu machen. Sehr häufig informieren sie sich dabei im Internet. Um die großen Chancen der neuen Medien aktiv zu nutzen und gleichzeitig ein Korrektiv zu zweifelhaften Angeboten zu schaffen, ist die Entwicklung evidenzbasierter und innovativer Patienteninformationen essentiell

Neue Patienten-Leitlinie zur Psychoonkologie erschienen

01.03.2016. Stiftung Deutsche Krebshilfe und Fachgesellschaften entwickelten mit Patientenvertretern laienverständliche Empfehlung - Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe an Erarbeitung beteiligt


Im Rahmen des 32. Deutschen Krebskongresses in Berlin ist die neue Patienten-Leitlinie „Psychoonkologie – Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige“ erschienen. Die Empfehlung beruht auf der bereits bestehenden Handlungsempfehlung der ärztlichen S3-Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten" des Leitlinienprogramms Onkologie und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen. „In dem Zusammenhang wünschen wir uns sehr, dass die Ärzte die neue Empfehlung umsetzen“, so Joachim Böckmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) und Vorsitzender des BPS-Arbeitskreises „Psychoonkologie“.

Prostatakarzinom: Sport verbessert Überlebenschancen

09.02.2016. Sport kann nach der Diagnose von Prostatakrebs das Risiko halbieren, daran auch zu sterben. Andere körperliche Aktivitäten scheinen hingegen weniger zu nützen, wie das Team um Dr. Christine Friedenreich vom Krebsforschungszentrum in Calgary/Kanada in einer Kohortenstudie festgestellt hat.

In die Studie waren 830 Männern einbezogen, bei denen zwischen 1997 und 2000 ein Prostatakarzinom (PCa) im Stadium II bis IV diagnostiziert worden war. Ihr Durchschnittsalter lag zu der Zeit bei 68 Jahren. 2014 wurden davon 372 Männer nachuntersucht, 458 waren inzwischen gestorben, 170 davon am PCa. Alle waren zum Studienbeginn zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt worden, die Überlebenden in Follow-ups über die Zeit bis zu drei Mal. Dieser Aktivität entsprechend waren sie in vier gleich große Gruppen eingeteilt worden.

Das 1x1 der männlichen Fruchtbarkeit

09.02.2016. Wenn es mit dem Kinderwunsch nicht klappt, ist die Ursache der Unfruchtbarkeit eines Paares immer häufiger beim Mann zu finden: Eine geringe Anzahl von Spermien und die wenigen auch noch öfter von unterdurchschnittlicher Beweglichkeit und Qualität werden zunehmend für männliche Infertilität verantwortlich gemacht. Eine einzige Ursache für diese Entwicklung gibt es nicht, jedoch ein ganzes Ursachen-Allerlei. Seit einigen Jahren wird mit Studien versucht, Ursachen und Auslöser zu erkennen. So fanden dänische Forscher jetzt heraus, dass Übergewicht zu einer Veränderung des Erbgutes führt.

Freiwillige Vorsorgeleistungen ˗ sinnvoll oder Abzocke?

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
Vorsorge ist wichtig – und das nicht erst im höheren Alter. Jeder Lebensabschnitt bringt Veränderungen und gesundheitliche Gefahren mit sich. Auch und vor allem im urologischen Bereich können präventive Untersuchungen Leben retten. Leider fallen diese nicht oder erst viel zu spät in die kassenübliche Versorgung.
Gesetzlich versicherte Patienten haben jedoch die Möglichkeit, diese Vorsorgeleistungen als Selbstzahlerleistungen (IGeL) zu wählen.

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